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Diese Seite enthält die Definitionen oder Definitionsrückrufe* die folgenden Variablen:

*die Definition ist ebenfalls in der detaillierten Beschreibung der Variablen des Modul "Minimal Data Set" enthalten


  • Dringlichkeit der Operation

  • Elektiv
    Am Vortag bekannte und geplante Operation. Die Operation befindet sich im regulären Operationsprogramm.
    Organisatorischer Notfall
    Operation war am Vortag nicht bekannt und wurde dem Programm später hinzugefügt. Die Notwendigkeit zur Operation innerhalb der nächsten 6 Stunden ist nicht gegeben.
    Notfall
    Operation muss innerhalb der nächsten 6 Stunden durchgeführt werden um das Wohl des Patienten nicht zu gefährden.


  • Zeitabfolge

  • Anästhesiebeginn
    Beginn der ununterbrochenen Vorbereitung am Patienten durch Arzt oder Pflegepersonal
    Ende Anästhesie-Einleitung
    Ab diesem Zeitpunkt kann gelagert werden, d.h. Anästhesie ist bereit
    OP-Beginn
    Hautschnitt
    OP-Ende
    Letzte Naht
    Anästhesie-Ende
    Abgabe des Patienten an nachbehandelne


  • Intraoperative Probleme und Komplikationen

  • 01 : keine
    ...
    02 : Myocard. Ischämie
    Angor, pectanginöse Beschwerden oder EKG Veränderugen ( ST-Senkung oder Hebung), die mit einer Myokardischämie vereinbar sind.
    03 : Allergie
    Allergische Manifestationen in Form von Hautausschlag, Pruritus, Analphylaxie. Ein kurzer Flush direkt nach Injektion eines Medikamentes, ohne weitere Konsequenzen wird nicht berücksichtigt.
    04 : Rhythmusstörungen
    Neu aufgetretene Arrhythmie (Ausnahme vereinzelte, passagere Extrasystolen), sowie Bradykardie oder Tachykardie
    05 : Fehlerhaftes Material
    Nicht oder schlechtes Funktionieren des technischen Materials. Dazu zählen schlechtes Licht beim Laryngoskop, fehlerhaft zusammengestellte Beatmungsgeräte oder Strohmausfall im OP.
    06 : Unzureichendes Verfahren
    Die gewählte Anästhesieform ist für die Operation nicht geeignet. Dazu zählen auch schlecht sitzende Regionalanästhesien, die durch Hypnotika oder Analgetika ergänzt werden müssen.
    07 : Irrtum bei Injektion
    Unbeabsichtigte Injektion eines Medikamentes, oder falsche Dosierung. Dazu zählt auch die Verwechslung von Spritzen.
    08 : Anästh. techn. Porbleme
    Schwieirige Punktionen aller Art (z.B. Spinal-Punktion auf mehreren Niveaus, mehrfacher Versuch einer Arterienpunktion)
    09 : Blutverlust >20%
    Der Blutverlust intraoperativ ist grösser als 20% des errechneten gesamten Blutvolumens. Dieses errechnet sich aus Gewicht in Kilogramm multipliziert mit 70ml.
    10 : Hypertension>30%
    Der Blutdruck des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) höher als 30% seines normalen Blutdruckes.
    11 : Bronchospasmus
    ...
    12 : Anästhesie unabkömmlich
    Aufgrund fehlerhafter Planung oder mangelnder persönlicher Disziplin des Anästhesiearztes verzögert sich der Ablauf im Operationssaal um mehr als fünf Minuten. Verzögerungen im Notfall-Dienst werden nicht dokumentiert.
    13 : Lagerung
    Durch unsorgfältige Lagerung im Operationssaal entstandener Schaden am Patienten. Dazu zählen Cornea-Läsionen, Verbrennungen durch Desinfektionsmittel, Dekubitus, Nervenschädigungen etc.)
    14 : Hypotonie>30%
    Der Blutdruck des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) tiefer als 30% seines normalen Blutdruckes.
    15 : Hypothermie
    Hypothermie inférieure à 35.5°C
    16 : Hypoxämie
    Der Sauerstoffsättigung des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) tiefer als 90% oder kurzfristig tiefer als 80%.
    17 : Schwierige Intubation
    Die für die Intubation benötigte Zeit dauert länger als 40 Sekunden oder zur Intubation werden spezielle Hilfsmittel und Instrumente (Mandrin, Fiberoptik, spezielles Laryngoskop) benötigt.
    18 : Laryngospasmus
    ...
    19 : Zahnverletzung
    ...
    20 : Oligurie <0.5ml/kgKG/h
    Die Diurese beträgt weniger als 0.5ml pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht
    21 : Prämedikation ungenügend
    Inadäquates Verhalten des Patienten bei Eintreffen im Operationssaal. Dazu zählen sowohl Agitation als auch übermässige Sedation.
    22 : Nausea/Erbrechen/ Aspiration
    Reflux oder Erbrechen bei In- oder Extubation oder Nausea und Erbrechen intraoperativ bei Patienten mit Regionalanästhesie oder Anästhesieüberwachung (Monitored Anesthesia Care MAC)
    23 : Reanimation
    ...
    24 : verspätetes Aufwachen
    Die postoperative Dauer bis zum Erwachen des Patienten beträgt mehr als zehn Minuten oder zum Erwachen mussten spezifische Antagonisten (Anexate, Narcan, Physiostigmin) eingesetzt werden. Neostigmin als Antagonist der Muskelrelaxation ist davon ausgeschlossen.
    25 : Chirurge unabkömmlich
    Aufgrund fehlerhafter Planung oder mangelnder persönlicher Disziplin des Operateurs verzögert sich der Ablauf im Operationssaal um mehr als fünf Minuten. Verzögerungen im Notfall-Dienst werden nicht dokumentiert.
    26 : Hämodynamische Instabilität
    ...
    25 : Agitation beim Erwachen
    ...
    98 : andere Probleme
    Jedes andere Problem, das nicht auf der Liste enthalten ist
    99 : unbekannt
    ...


  • Postoperative Probleme und Komplikationen

  • 01 : keine
    ...
    02 : Agitation
    ...
    03 : Allergie
    Allergische Manifestationen in Form von Hautausschlag, Pruritus, Analphylaxie. Ein kurzer Flush direkt nach Injektion eines Medikamentes, ohne weitere Konsequenzen wird nicht berücksichtigt.
    04 : Herzrhythmus-störungen
    Neu aufgetretene Arrhythmie (Ausnahme: vereinzelte, passagere Extrasystolen), sowie Bradykardie oder Tachykardie
    05 : Broncho-aspiration
    ...
    06 : Restrelaxation
    Rapport T4/T1 < 0.7 am Tof-Guard
    07 : Atem-depression
    Erwachsene: < 8 Atemzüge/MInute
    Kinder:< 15 Atemzüge/Minute
    Baby: < 20 Atemzüge/Minute
    08 : Schmerzen
    Manifeste Zeichen von Schmerzen (Tachykardie, Tachypnoe, Hypertension), die durch die Gabe von Analgetika nicht kontrolliert werden können.
    09 : Frösteln
    Frösteln/Shivering während mehr als 5 Minuten
    10 : Blutung >10%
    Der Blutverlust postoperativ ist grösser als 10% des errechneten gesamten Blutvolumens. Dieses errechnet sich aus Gewicht in Kilogramm multipliziert mit 70ml.
    11 : Hypertonie >30%
    Der Blutdruck des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) höher als 30% seines normalen Blutdruckes.
    12 : Hypotonie >30%
    Der Blutdruck des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) tiefer als 30% seines normalen Blutdruckes.
    13 : Hypothermie <35.5°C
    Die Temperatur des Patienten ist tiefer als 35.5°C
    14 : Hypovolämie
    Klinische Diagnose anhand von Hypotonie, Tachykardie, Oligurie
    15 : Hypoxämie
    Der Sauerstoffsättigung des Patienten ist über eine längere Zeit (mindestens fünf Minuten) tiefer als 90% oder kurzfristig tiefer als 80%.
    16 : Nausea/ Erbrechen
    ...
    17 : Oligurie <0.5ml/kgKG/h
    Die Diurese beträgt weniger als 0.5ml pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht
    18 : Reanimation
    Einleiten von standardisierte Massnahmen der Reanimation (Rea-Alarm, medikamentöse oder mechanische Reanimation)
    19 : Harnverhalten
    Harnverhalten muss durch die Gabe eines Medikamentes (Doryl) oder das Einlegen eines Blasenkatheters therapiert werden
    20 : verspätetes Aufwachen
    Der Patient reagiert auch zehn Minuten nach Eintreffen im Aufwachraum/Ips/Station auf akustische Befehle.
    21 : Myokard. Ischämie
    Angor, pectanginöse Beschwerden oder EKG Veränderugen ( ST-Senkung oder Hebung), die mit einer Myokardischämie vereinbar sind.
    22 : Broncho-spasmus
    ...
    23 : Juckreiz
    ...
    98 : andere Probleme
    Jedes andere Problem, das nicht auf der Liste enthalten ist
    99 : unbekannt
    ...


  • Coefficient de sévérité : il ne s'applique qu'à l'incident per ou post-anesthésique principal

  • Grad 1
    kleineres Problem, sofort therapierbar
    Grad 2
    potentiell gefährliches Problem, ohne Folgen, therapierbar
    Grad 3
    Komplikation mit Folgen postoperativ
    Grad 4
    Komplikation mit tödlichem Ausgang